Pfingsten - Muttertag der Kirche
Wir feiern Pfingsten, ein seltsam verlorenes Fest, ein Fest der Wochenendurlaube, ein Fest der Firmungen, eine Festzeit des Heiligen Geistes. Und heuer feiern wir gleichzeitig Muttertag. Eingetrommelt und beworben von der Wirtschaft gedenken wir der Mütter. Wir haben damit unsere Probleme, sieht doch das Muttersein heute anders aus als vor Jahren. So manches hat sich gewandelt, so gehört nach den Überlegungen einer Schulklasse das Handy zum unverzichtbaren Werkzeug junger Mütter und Frauen. Allzeit verbunden mit den Kindern: connected.
Trotz des Geschenkerummels bleibt eines fix: Ein Dank für die Liebe. Für das Herz zum Leben. Zum Leben und damit verbunden zur Zeit, die sie uns allen geschenkt haben und noch immer schenken. Pfingsten ist für mich auch verbunden mit Bildern von Maria inmitten der Jünger, deshalb ist heuer Pfingsten klarerweise so etwas wie ein „Muttertag der Kirche“. Das Weibliche wird gefeiert, der Weibliche Geist!
Daran haben die Schülerinnen des heutigen Bildes im Marienkalender 2008 "BILDER einer AUSSTELLUNG" gedacht.
Und sie streuen mit ihrem Bild allen Müttern auf dieser Erde Rosen für ihre Liebe und Güte! Da bleibt nur eines: Ein gesegnetes Pfingstfest mit viel „ruach“ zu wünschen! Helmut Loder
Schaut vorbei: http://www.lodernet.com/maria/2008.html Und schreib mir/uns was!
Zuletzt etwas ungemein Erfreuliches: Über 17.000 Zugriffe auf die Marienseite hat es seit Dezember 2007 bis gestern gegeben! Sehr erfreulich!
05/11/08 |
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Des Kaisers neue Bilder
Gedanken zu einer Vernissage. Transformation.
Ein Ereignis. Eine Ausstellungseröffnung. Viele Leute. Wichtige Leute. Kunstinteressierte Leute. Kenner und solche, die es noch werden könnten. Die Bilder hängen im Gang. Die Eröffnung ist in der Aula. Ein riesiger Raum. Vorne, an der Stirnseite, ein großes schwarzes Tuch. Davor das Redenerpult. Eine Trauerfeier? Welcher Künstler – längst verstorben – wird gefeiert, wird geehrt?
02/09/07 |
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Ein erschüttender Film
Es war einmal … ein Foto. Ein ganz berühmtes Foto. Ein geschichtsträchtiges Bild. Mit diesem beginnt der neue Film von Clint Eastwood. Das Foto und der Film zeigen amerikanische Soldaten beim Hissen der Flagge. Auf einer japanischen Insel. Der Film heißt „flag of our fathers“. Der erste von 2 Filmen. Zum selben Thema. Aus unterschiedlichen Perspektiven. Einmal aus amerikanischer, einmal aus japanischer Sicht. Vergangenheitsbewältigung ohne Idealisierung. Ein beeindruckender Antikriegsfilm ohne penetrant moralischen Zeigefinger. Erschütternd in den Bildern. Klar in der Aussage: Kriege sind hässlich.
01/28/07 |
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Feuer-Tod
Ein erschütternder Film. Selbstverbrennungen afghanischer Frauen. Das Schicksal einer 20jährigen Frau wird gezeigt. Opfer einer Gesellschaft, in der Frauen noch immer nichts gelten, kaum oder keine Rechte haben. Als Mädchen verheiratet, ohne Rücksicht auf Wünsche, Sehnsüchte und Hoffnungen. Ausgeliefert den gewalttätigen Familienstrukturen.
01/18/07 |
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Vom Sehen und Nichtsehen
Gedanken über eine unverschämt selbstverständliche Kunst.
Für Rebecca.
Sehen: Etwas erkennen. Wahrnehmen. Anschauen. Hingucken. Sich zurechtfinden in der Welt. Bei den Menschen rund um mich. Nicht alles einfach nur schwarzsehen. Wer will schon blind sein? Sich an Gegenständen stoßen, in tiefer Dunkelheit gefangen sein?
01/18/07 |
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Erfahrungen eines Glaubensvermittlers
Zwischendurch lese ich immer wieder gerne in einem nicht ganz taufrischen aber umso aktuelleren Artikel von Hermann Josef Silberberg. Titel: Heilsame Erkenntnisse. Das sind sie auch für mich. Nach immerhin mehr als 30 Dienstjahren. Im Dienst der Verkündigung in der Schule. Silberberg versucht eine Nachlese: Von Beruf Religionslehrer. Ungeschminkt und kritisch durchleuchtet er seine Lebens-Geschichte als Religionslehrer. Seine Erfahrungen, seine Erlebnisse und Erkenntnisse.
01/15/07 |
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Spiele ... mit Suchtpotenzial
Ein kreatives Geburtstagsgeschenk: Ein
Riesen-Sudoku-Tuch für den begeisterten Spieler. Ein guter Freund von uns hat Geburtstag und ist dieser Sucht verfallen. Ein schlichtes Quadrat mit 81 Kästchen für 81 Zahlen von 1 – 9 hat es ihm angetan. Wie so vielen in diesem Land. Jeweils 9 Reihen senkrecht und 9 Reihen waagrecht. Absolut unspektakulär, nichts Aufregendes. Aber ungeheuer herausfordernd.
01/14/07 |
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Aufsteigen oder abseilen? Von falschen Bildern
Die Projektion im Hörsaal zeigte einen jungen Mann im Seil hängend, dahinter eine Kletterwand. Natur pur. Ein Bergsteiger, Kletterer. Ansage:
Kurz vor dem Ziel. Der Gipfel ist in greifbare Nähe gerückt. Bald ist es geschafft. Eine letzte Anstrengung noch. Vergleiche zur aktuellen Situation der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule drängen sich auf.
01/14/07 |
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Versuchslabor Kunst
Unerwartet wieder gefunden: John Cage definiert Kunst:
„Kunst ist eine Art Versuchslabor, wo jemand das Leben ausprobiert; man hört nicht auf zu leben, wenn man damit beschäftigt ist, Kunst zu schaffen, und wenn man lebt, hört man nicht auf, damit beschäftigt zu sein, Kunst zu schaffen.“
Es gilt also zu leben und Kunst zu schaffen. Manchmal mehr zu leben und manchmal das Leben mehr zur Kunst zu machen. Einfach oder … doch nicht? Wohl letzteres, denn zu
oft ist es eine Kunst, zu leben!
helmut_loder_12-01-07
01/14/07 |
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Analysten, Kommentatoren, Meinungsbildner ...
Ohne sie geht in diesen Tagen vor und nach der Regierungs(um)bildung gar nichts. Zumindest in den Printmedien und TV-Anstalten. Soll sein, muss sein. In vernünftigem Ausmaß. Aber was sich derzeit abspielt und abstrampelt im Weitergeben von Tiefsinnigem und Sinnlosem, das ist mehr als überraschend. Das ist oft wirklich lästig und unappetitlich. Ärgerlich.
01/12/07 |
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Das Wunder des Lichts
Eine Handvoll Kerzen, intensiver Honiggeruch, über den schön geschmückten Baum verteilt. Aufgesteckt auf die voll beladenen Äste. Zum Teil unsichtbar, mitten im Sternenmeer aus Stroh und Silber, Gold und Glas. Christbaumkerzen, wohlriechend, aber im grellen Tageslicht ziemlich leblos, apathisch. Unbeachtet. Sinnlos. Nicht entzündet.
01/11/07 |
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Geburtstagsfreude(n)
Lebensfreude, Geburtstagsfreude. Ein tolles Paar. Perlender Sekt, fröhliches Lachen, eine Prise Nachdenklichkeit. Sentimentale Gespräche. Wieder ist ein Jahr vergangen. Abgelebt, erlebt, überlebt. Vorbei, vergangen, vergessen. Nicht ganz, viele schöne Erinnerungen bleiben, leben noch lange nach. Gespeichert als Plus und Minus. 2 Menschen feiern das Leben, ihr Leben. Blicken zurück, aber mehr noch nach vorn. In das Licht des neuen Tages, der unbekannten Zukunft.
Was zählt, ist die Lust zum Leben.
Die Lust zur Liebe. Weil das Leben so lebenswert ist. Nicht immer, … aber sicher sehr oft. Das müssen wir einfach feiern. Mit den Perlen vom Sekt das Fest des Lebens hochleben lassen. Das ist es. Hoch leben. Das wunderbare Geschenk Gottes. Das Stichwort heißt Freude, aufgetischt mit viel Liebe.
helmut_loder_10-01-07
01/11/07 |
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Fundstück im Advent, mitten in Gleisdorf
Knallig groß, weithin sichtbar. Der Spruch in weißen Klebebuchstaben auf der Heckscheibe des roten Kleinwagens:
Fang dir diesen Engel ein! Das Auto, ein älteres Baujahr. Unscheinbar, ziemlich verdreckt. Bis auf den Text. Der ist gut lesbar. Auffällig platziert, provokant und einladend frech:
Fang dir diesen Engel ein!
01/11/07 |
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